Als ich klein war, wollte ich unbedingt:

Immer die Schnellste in der Klasse sein. Das war ich auch jahrelang. Heute sind meine beiden Jungs schneller als ich.

Erster Job:

Ich war vierzehn Jahre alt und habe in einer Confiserie Pralinen eingepackt. Abends durfte ich den Rest der Auslegware immer mitnehmen. Noch nie vorher hatte ich so viele Freunde...

Ich lernte auch wie man Geschenke schön verpackt. Das kann ich auch heute noch. Deshalb werde ich oft von Freunden gebeten, die Geschenke für ihre Kinder einzupacken.

Erste Designkreation:

Selbstgestrickte Strümpfe in Rot und Blau.

Stolzester Moment in meinem Leben:

Das war die Geburt meiner Söhne.

Und inzwischen glaube ich auch, dass meine Erziehungsbotschaften manchmal sogar Früchte tragen. Etwa, wenn mein Sohn sich ohne Aufforderung im Wagen anschnallt.

Bisherige größte Herausforderung:

Sportlich war das definitiv eine 24-stündige Dolomiten-Wanderung, die ich in diesem Sommer unternommen habe. Zusammen mit dem Extrembergsteiger Hans Kammerlander bin ich auf 3600 Höhenmeter in den Sextener Dolomiten gewandert.

Außerdem habe ich in diesem Jahr an einem Meditations-Seminar teilgenommen, dort durfte man bis zum Sonnenuntergang nicht sprechen. Nicht reden zu dürfen, ist wirklich eine große Herausforderung für mich, deshalb fällt mir das Tauchen auch so schwer.

Das Beste am Muttersein:

Die Gewissheit, wo man hingehört. Man ist nie mehr allein.

Das Schwierigste am Muttersein:

So tun zu müssen, als wüsste man auf alles eine Antwort. Und der unbedingte Wille, alles richtig zu machen. Aber es wird besser, je älter sie werden.

Nächstes großes Ziel:

Ich möchte den Kilimandscharo besteigen.

Lebensmotto:

Das ändert sich öfter mal. Im Moment lautet es:
Leben und leben lassen.